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  Blähton
Grundlage ist der Naturstoff Ton. Der Ton wird in einem speziellen Brennverfahren bei Temperaturen von 1200°C aufgebläht. Die organischen Reste in den kleinen Tonkügelchen verbrennen dabei vollständig und an ihrer Stelle entstehen Luftkammern, die keine Verbindung untereinander haben. Dieser Baustoff erreicht gute Wärmedämm- und Speichereigenschaften. (Bei einer Außenwandstärke von 36,5 cm wird ein k-Wert von 0,33W/m²K erreicht) Blähtonsteine sorgen für ein gesundes Raumklima. Bei einer guten Wärmedämmung kann trotzdem Dampf diffundieren, so dass Feuchteschäden vermieden werden.
Das Baumaterial z.B. Plansteine mit Nut-Federsystem, besteht aus zementgebundenen Blähtonkugeln und ist mit mehreren Reihen feiner Luftschlitze versehen.
Blähtonsteine:
  • wärmedämmend
  • gute Wärmespeichereigenschaften
  • nicht brennbar (Brandschutzklasse A1)
  • frostunempfindlich
  • baubiologisch unbedenklich
  • widerstandsfähig gegen Laugen und Säuren
  • leicht, fest, formstabil
  • leicht zu verarbeiten, problemlos zu fräsen und zu schlitzen

  • Relativ gering ist die Druckfestigkeit. Die Herstellung von Blähton ist energieaufwendig.

      Werte:
    • Rohdichte (kg/dm³) 0,6 - 0,8
    • Wärmeleitfähigkeit (W/mK) 0,13 - 0,21
    • Wärmedurchgangskoeffizient (k=W/m²K) 0,33 - 0,51
      (bei einer Wanddicke von 36,5 cm im Leichtmörtel)
    • Schalldämmwert (dB) 48 - 51
    • Wasserdampfdiffusionswiderstand 5/15
    Die gebrannten Blähtonkügelchen kommen auch als Schüttdämmstoff zur Anwendung.
     
      
       
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