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Gipsbauplatten
haben sich als Baustoff im
» Trockenbau durchgesetzt. Einsatz erfolgt als Trennwände, Decken, Fußböden, in Keller, Bad oder beim Dachsausbau.
Eigenschaften:
- kostengünstig
- leicht zu verarbeiten, dadurch auch große Gestaltungsvielfalt
- können nach dem Einbau sofort gestrichen, tapeziert oder mit einem Belag versehen werden
- keinen negativen Einfluß auf die Statik
- tragen zum Luftfeuchtigkeitsausgleich bei - nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und geben diese bei Trockenheit wieder ab
Gipsplatten können geklebt, genagelt oder geschraubt werden. Stoßfugen müssen sorgfältig gegen Rißbildung gesichert werden.
Es werden Gipskarton und Gipsfaserplatten unterschieden.
Bei Gipskartonplatten ist der Kern aus hochwertigem Gips beidseitig mit stabilem Karton ummantelt, Gipsfaserplatten dagegen bestehen aus einem Gemisch von Gips und Zellulosefasern,
die eine größere Festigkeit verleihen.
Verbundplatten mit aufkaschierter Hartschaumdämmschicht werden als Zusatzdämmung an Wänden und Decken oder als nachträgliche Außenwanddämmung eingesetzt.
Vorgefertigte Elemente ermöglichen ein schnelles kostensparendes Bauen.
Einteilung von Gipskartonplatten:
- Gipskartonplatte B
blauer Aufdruck und gelbbräunlicher Karton - zum allgemeinen Gebrauch
- Gipskartonplatte F
roter Aufdruck und gelbbräunlicher Karton - Feuerschutzplatten, im Kern ist Glasseidengewebe verarbeitet
- Gipskartonplatte I
blauer Aufdruck und grünlichem Karton - imprägniert, Gipskern und Karton sind vergütet, dadurch haben diese Platten eine
verzögerte Wasseraufnahme
- Gipskartonplatte F/I
roter Aufdruck und grünlicher Karton - imprägnierte Feuerschutzplatten, vereinigen die Vorteile der Plattensorten F und I
- Gipskartonputzträgerplatten
blauer Aufdruck und grauer Karton- für die Verwendung als Putzträger auf Unterkonstruktion
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