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  Pelletsheizung
Unterschieden werden Einzelöfen und Zentralheizungskessel. Einzelöfen geben Strahlungswärme ab oder über ein Gebläse Konvektionswärme.
Pellet-Zentralheizungskessel übergeben die Wärme mittels Wärmeaustauscher an die Heizkörper oder die Fußbodenheizung des Hauses.

Pelletsheizungen wurden in den USA, in Österreich und in den skandinavischen Ländern entwickelt. Heute gibt es sie als ausgereifte und vollwertige Heizsysteme mit halb- oder vollautomatischer Beschickung, z. T. auch mit automatischer Zündung und Ascheaustragung. Sie sind daher sauber und komfortabel.

Funktion einer Pelletszentralheizung
Die Holzpellets werden aus einem Pelletslager automatisch über Förderschnecken oder pneumatisch durch einen Schlauch der Brennkammer im Ofen zugeführt.
Rückbrandsicherungen schützen vor einem Übertragen des Feuers in den Lagerraum. Der Pelletslagerraum sollte geeignete Neigungen aufweisen, um eine möglichst restlose Leerung des Lageraums zu gewährleisten, außerdemmuss der Raum trocken sein. Das Wasser im Heizungskreislauf wird wie bei jeder Zentralheizung erhitzt und zu den Heizkörpern gepumpt. Pelletsheizkessel arbeiten im Durchschnitt mit einer Kesseltemperatur von 55°-60° C.
Der Bedienungskomfort ist durchaus vergleichbar mit dem einer konventionellen Öl- oder Gasheizung. Da die Pellets fast restlos verbrennen, muss nur wenig Asche ausgeleert werden. Die Ascheentsorgung kann auch automatisch über eine Entsorgungsschnecke zum Aschebehälter erfolgen, der so dimensioniert sein kann, dass eine Entleerung pro Saison ausreicht.
Die notwendige Reinigung der Rauchgasabzüge erfolgt meist auch automatisch.
Strom ist für die automatische Pelletzuführung, Zündung und Entaschung sowie das Gebläse erforderlich.
Pellet-Heizkessel können mit Solaranlagen kombiniert werden.

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