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  Holzpellets
Pellets sind Brennstoff für Pelletsöfen und Pellet-Zentralheizungen.

Getrocknete Säge- und Hobelspänen sowie Resthölzer aus den Wäldern werden gemahlen und unter hohem Druck in einer Pelletierpresse ohne Zugabe von Bindemitteln zu Pellets gepresst. Die Bindung erfolgt durch das holzeigene Lignin (auch "Holzstoff" genannt). Die runden Pellets können einen Durchmesser von 4 bis 10 mm und eine Länge von 10 bis 50 mm haben.
Normen für Holzpellets sind in der DIN 51731 und im weitergehenden Zertifizierungsprogramm DIN plus geregelt. Die DIN 51731 erlaubt keine Zusatzstoffe in den Pellets. (keine Presshilfsmittel)

Pellets gelten als Biobrennstoff. Bei der Verbrennung wird nur die Menge CO2 freigesetzt, die die Pflanzen beim Wachsen aufgenommen haben, bzw. die auch bei einem Verrottungsprozess entstehen würden.

Durch den Herstellungsprozess und die Normung konstante Qualität ist eine Verwendung in automatischen Feuerungsanlagen möglich. Die bei der Verbrennung entstehende Asche liegt bei ungefähr 0,5 Prozent der Ausgangsmasse. Pellets werden als Sackware angeboten, größere Mengen Pellets für Pellet-Zentralheizungen werden mit Silofahrzeugen angeliefert.
Je nch Hausgröße liegt der jährliche Pelletsbedarf eines Einfamilienhauses bei 1 bis 1,5 Tonnen.

» Pelletsheizung
 
  
   
   
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